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Hagebutten-Chutney
Hagebuttenchutney mit Käse
  • Hagebutten
  • Obst und Gemüse
  • Paprika und Chili
  • Quitten

Kategorie Rezepte

Hier schreibt Kräuterfachwirtin Marion Putensen für euch

Hagebutten-Chutney

4-5 Gläser

ca. 2 Stunden

Das brauchst du

Zutaten

500 g
Hagebutten
250 g
rote Zwiebeln
250 g
Rohrzucker
1 Kg
Quitten
1
Paprika
1
Bio-Orange, nur die Schale
1
mittelgroßes Stück Ingwer
1
Zimtstange
2
kleine Chilischoten
1 EL
Nelken
1 EL
Cayennepfeffer
1 EL
Koriandersamen
150 ml
Apfelessig
Salz, schwarzer Pfeffer
So einfach geht’s

So einfach geht’s

So wird's gemacht

Zunächst müsst ihr die Hagebutten von Stiel- und Blütenresten befreien und mit einem Küchentuch gut abreiben. Die Früchte anschließend halbieren und die Kerne samt Härchen mit einem kleinen Küchenmesser herauskratzen, das ist eine sehr aufwendige Arbeit. Die Quitten schälen, vierteln, entkernen und die Viertel quer in dünne Scheiben schneiden. Danach die Zwiebeln pellen und in feine Spalten schneiden. Die Paprika säubern und in Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und fein würfeln.

Ab in den Topf

Alle Zutaten mit 100 ml Wasser in einen großen Topf geben und eine Stunde ziehen lassen, danach alles aufkochen und bei kleiner Hitze unter häufigem Rühren 35-40 Minuten köcheln lassen, bis das Chutney eine sämige Konsistenz hat. Mit den Gewürzen abschmecken. Das Chutney gegen Ende der Garzeit häufiger umrühren, damit es nicht am Topfboden ansetzt – das geht sehr schnell. Dann die Masse in die heiß ausgespülten Gläser füllen und fest verschließen. Gläser auf den Deckel stellen, nach 20 Minuten umdrehen und dann vollständig abkühlen lassen. Im verschlossenen Glas hält sich das Chutney ca. 6 Monate.

Mein Tipp

Ich verwende für das Chutney anstelle von Wasser auch gerne Quittensaft oder naturtrüben Apfelsaft.

Hier fühlt sich die Hagebutte wohl

Die Hagebutte leuchtet an Wegrändern, Böschungen, Gärten und Parkanlagen.

Geschichte, Zauber und Magie

Im Volk wurde die Hagebutte im Mittelalter vor allem gegen die Hexerei und Flüche eingesetzt und man nagelte die Früchte sogar ans Fenster, um diese abzuwehren. In germanischer Vorzeit war die Rose hochverehrt und hatte eine mystische Bedeutung. In hellen Mondnächten sprechen Frauen ihre Bitten unter einem Rosenstrauch aus. Die griechische Mythologie besagt, dass die Liebesgöttin Aphrodite ihre Schönheit der Hagebutte zu verdanken hat. Der Begriff Hundsrose für die Hagebutte stammt wahrscheinlich daher, dass früher Bissverletzungen durch Tollwut mit einem Saft aus der Hagebuttenwurzel behandelt wurden.

Wofür du die Hagebutte verwendest

Hildegard von Bingen schreibt der Hagebutte lindernde Wirkung bei Lungenleiden zu und verwendet sie auch zur Stärkung des Magens. In der weiteren Volksmedizin fand sie ihre Anwendung als Tee.

Hagebuttenfrüchte sollen bei Reizdarm, Bauchschmerzen und Geschwüren helfen. Im Vergleich zur Zitrone mit ca.53 mg protzt die Hagebutte mit ca. 1200mg Vitamin C pro 100g. Sie stärkt dein Immunsystem, enthält Antioxidantien gegen giftigen Stress und verleiht dir Energie. Sie fördert die Kollagenbildung und sorgt für ein besseres Hautbild.

Hinweis:

Ich gebe dir meine Tipps und Tricks weiter, die ich selbst im Alltag lebe. Meine Rezepte sind kein Ersatz für eine medizinische Beratung und Behandlung vom Facharzt. Zusätzlich können die hausgemachten Heilmittel aber immer auch eine gute Ergänzung sein.

Die Wald- und Wiesenkräuterküche

Die Wald- und Wiesenkräuterküche

Hagebutten können, nach dem Entfernen der kleinen Nüsse, roh gegessen werden. Je später man sie pflückt umso süßer sind sie.

Ich verarbeite die Früchte gerne zu Mus, Konfitüre, Chutney oder als Fruchtleder. Sie finden aber auch Verwendung in der Herstellung von Fruchtwein, Likör, Teemischungen oder Suppen.