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Kornblumen-Kokosbällchen
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Kategorie Rezepte

Hier schreibt Kräuterfachwirtin Marion Putensen für euch

Kornblumen-Kokosbällchen

12-15 Bällchen

20 Minuten

Das brauchst du

Zutaten

300g
Kokosflocken
2 Handvoll
Kornblumenblütenblätter
80-100g
Ahornsirup
1-2 EL
Mandelmus
blanchierte Mandeln
So einfach geht’s

So einfach geht’s

Schritt 1

Die Kokosflocken mit den Kornblumenblütenblättern vorab mörsern damit die Kokosflocken aufbrechen und die Farbe der Kornblumenblüten aufnehmen können. Das ist Fleißarbeit. Dann die blauen Kokosflocken mit dem Ahornsirup und dem Mandelmus im Küchenmixer zu einer Creme verarbeiten. Durch die Kornblumenblüten wird alles richtig schön blau, es braucht aber Geduld!

Schritt 2

Danach die Masse für ca. 30 Minuten kaltstellen, dann lassen sich die Kugeln besser formen. Die Verarbeitung sollte zügig gehen. Mit angefeuchteten Händen gleich große Bällchen aus dem Teig formen und je eine Mandel in die Mitte drücken. Anschließend die Bällchen in einem kleinen Schälchen mit 2 EL Kokosraspeln und/oder Kornblumenblüten wälzen und rundum damit marinieren. Vor dem Verzehr für ca. 60 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Tipp

Dieses Rezept könnt ihr hervorragend mit essbaren Blüten, wie z.B Ringelblume, Löwenzahn oder Gundermannblüten abwandeln.

Hier fühlt sich die Kornblume wohl

Die Kornblume benötigt für eine optimale Entwicklung einen sonnigen und warmen Standort. Sie gedeiht prächtig auf sonnigen Plätzen. Die Kornblume ist eine Begleiterin von Getreidefeldern, man findet sie selten auf Brachflächen oder Ödland. Auf Äckern oder Brachland ist die Kornblume oft in Gesellschaft von Klatschmohn oder Kamille anzutreffen.

Geschichte, Zauber und Magie

In der Mythologie wurden Kornblumen als Symbol für die Schönheit und Reinheit der Natur betrachtet. Sie wurden auch als Heilpflanze verwendet und galten als Schutz vor bösen Geistern und Krankheiten. Verwandt ist die Kornblume unter anderem mit dem Löwenzahn, mit der Ringelblume oder dem Huflattich. Die keltischen Druiden wiederum verwendeten Kornblumen als Heilpflanze und glaubten, dass sie Schutz vor Hexerei und bösen Geistern bieten. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Kornblume als Lieblingsblume der preußischen Königin im Emblem des Bundes Königin Luise dargestellt. Bis heute verwenden diverse Vereinigungen die Kornblume als Symbol für Natürlichkeit, Klarheit, Freiheit oder auch Hoffnung.

Wofür du die Kornblume verwendest

Die Kornblume hat keine anerkannte medizinische Wirkung, aber im Mittelalter wurde sie in der Volksmedizin häufig verwendet. Die Bitter- und Gerbstoffe der Kornblume fanden Verwendung bei Problemen des Verdauungsapparates. Die Blüten kamen zum Einsatz bei Fieber, Menstruationsstörungen sowie als schleimlösendes und harntreibendes Mittel. Hildegard von Bingen empfahl das Kornblumenblütenwasser, ein Heilmittel gegen Augenprobleme.

Die Wald - und Wiesenkräuterküche

Die Wald - und Wiesenkräuterküche

Die Blüten der Kornblume sind essbar und werden als Dekoration und Farbgebung für verschiedenen Speisen verwendet. Die kleinen Einzelblüten sind sehr schmackhaft und haben ein leicht würziges Aroma. In Tee-oder Kräutermischungen wird sie gerne eingesetzt, weil sie diese optisch aufwertet. Sie gilt als sogenannte Schmuckdroge.

Hinweis: Ich gebe dir meine Tipps und Tricks weiter, die ich selbst im Alltag lebe. Meine Rezepte sind kein Ersatz für eine medizinische Beratung und Behandlung vom Facharzt. Zusätzlich können die hausgemachten Heilmittel aber immer auch eine gute Ergänzung sein.